Lisa Elbracht bleibt Kreisvorsitzende der Jungen Union

Mitgliederversammlung der Jungen Union

Der Vorstand v.l. Tobias Klinker, Patrick Stöppel, Hannah Sellemerten, Gerrit Feldmeier, Lisa Elbracht, Finn-Ole Peters, Christian Tappe, Jolina Hukemann, Roman Disselkamp, Maik Dück, Nils Kulla, Marvin Balsliemke, Mika Pollmeier.
Der Vorstand v.l. Tobias Klinker, Patrick Stöppel, Hannah Sellemerten, Gerrit Feldmeier, Lisa Elbracht, Finn-Ole Peters, Christian Tappe, Jolina Hukemann, Roman Disselkamp, Maik Dück, Nils Kulla, Marvin Balsliemke, Mika Pollmeier.

Lisa Elbracht (27), CDU-Ratsfrau in Rheda-Wiedenbrück, bleibt Kreisvorsitzende der Jungen Union. In geheimer Wahl setzte sie sich mit 40 Stimmen gegen den JU-Vorsitzenden von Rietberg, Marius Peitz (23) aus Mastholte durch, der 24 Stimmen erhielt. Mit insgesamt 67 Stimmberechtigten von 334 Mitgliedern kreisweit  füllte sich am Sonntagnachmittag der Luise-Hensel-Saal im Wiedenbrücker Stadthaus.

Als stellvertretende Vorsitzende fungieren künftig Paul Brinkmeier (Rietberg), Roman Disselkamp (Herzebrock-Clarholz), Maik Dück (Schloß Holte-Stukenbrock) und Finn-Ole Peters (Gütersloh). Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Schatzmeisterin Hannah Sellemerten (Langenberg) und Schriftführer Nils Kulla (Rheda-Wiedenbrück). Zum von 21 auf 15 Mitglieder geschrumpften Kreisvorstand zählen noch stellvertretender Schriftführer Patrick Stöppel (Rietberg) sowie die Beisitzer Marvin Balsliemke (Verl), Gerrit Feldmeier (Langeberg), Jolina Hukemann (Gütersloh), Mika Pollmeier (Verl), Christian Tappe (Halle)  und Tobias Klinker (Gütersloh). Lisa Elbracht hatte sich den Beginn ihrer Arbeit als Kreisvorsitzende vor zwei Jahren anders vorgestellt als corona-bedingt online. Sie räumte ein, der Nachwuchs für die Jungen sei rarer denn je. Die Austritte mit Erreichen der Altersgrenze von 35 Jahren lasse sich kaum ausgleichen. Die alte und neue Kreisvorsitzende gab als Parole aus: „Junge Leute müssen Spaß haben an der Politik.“ Sie sollten sich ihrer Meinung nach vernetzen, weil daraus Freundschaften entstehen würden. Nur mit Unterstützung der Basis ließen sich Wahlen gewinnen. Elbrachts Erfahrung: „Alt und Jung profitieren von einander. Das sollte in kommunalen Gremien beachtet werden.“ Marius Peitz als Kandidat für den Vorsitz wünschte sich einen aktiven Kreisverband der Jungen Union und mehrere Formen des Zusammentreffens. Sein Zukunftsmodell: „Wir müssen mehr nach draußen gehen - zum Beispiel mit Landrat, Polizei und Bundeswehr sprechen.“

Zu den Gästen der Kreisversammlung zählten der Bezirksvorsitzende der Jungen Union, Kevin Gniosdorz aus Bad Wünnenberg, und der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Robin Rieksneuwöhner aus Verl, der sich für die Zusammenarbeit mit der Nachwuchsgeneration bedankte. Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende von Rheda-Wiedenbrück, Aysegül Winter, lobte die Union. Bei den Vorstandswahlen habe sie Demokratie gezeigt. Jonas Horstmann (JU-Kreisvorsitzender Minden-Lübbecke) stellte das gute Miteinander der JU-Kreisvorsitzenden in Ostwestfalen-Lippe heraus. Das sei nicht immer so gewesen. Sein Wunsch: Daraus möge sich ein Amt im NRW-Landesvorstand entwickeln.

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