Stammtisch „Heimat 2.0“ mit Ina Scharrenbach

Veranstaltung des CDU-Stadtverbandes Rheda-Wiedenbrück

©MHKBG NRW 2021 / F. Berger
©MHKBG NRW 2021 / F. Berger

„Wo fängt Heimat an, wo hört sie auf?“ fragte Moderatorin Lisa Elbracht zu Beginn der Diskussion auf dem Podium und erhielt im Lauf des Abends vier sehr unterschiedliche Perspektiven auf diese Frage. 

Zu der Stammtisch-Veranstaltung Heimat 2.0 im Domhof hatte der CDU-Stadtverband Rheda-Wiedenbrück eingeladen. Zu Anfang begrüßte Vorsitzende Aysegül Winter die anwesenden Gäste sowie die Diskussionsteilnehmer auf dem Podium, sie freue sich auf den Abend und eine interessante Diskussion. Ina Scharrenbach, NRW-Heimatministerin und Teilnehmerin auf dem Podium gab in der Diskussion zu, dass Heimat für sie eine Herzensangelegenheit sei und der Begriff Heimat wissenschaftlich nicht richtig erforscht werden könne, da er für jeden etwas anderes bedeute.

Tahsin Mizra, Theaterpädagoge und seit 2015 in Deutschland, sagte auf die Frage hin, dass auch der hiesige Fußballverein ein Stück Heimat bedeuten könne. Neben ihm und der Ministerin waren auch der Wiedenbrücker Ortsteilpfleger Christoph Beilmann und Imam Alammarin Gäste auf dem Podium und so entwickelte sich im Laufe des Abends eine spannende Diskussion.

So sei auch die Renovierung des denkmalgeschützten Domhofs, gleichzeitig Domizil des Heimatvereins Rheda, mit Mitteln des Landesministeriums gefördert worden. Dieser stünde schon durch seine Historie für Heimat und könne dadurch die Menschen besser miteinander verbinden. So würden Rheinländer, Westfalen und Lipper beim Begriff Heimat an sehr unterschiedliche Dinge denken, unterstrich die Ministerin. „Man bringt sich ein in die Gesellschaft: Das ist Heimat“, fasste Scharrenbach zusammen und betonte die gesellschaftliche Bedeutung des Themas sowie die Wichtigkeit, das Verbindende statt des Trennenden verschiedener Kulturen zu suchen.

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