Mit Vorderbrüggen in den Wahlkampf

CDU Langenberg

In der Mehrzweckhalle an der Bentelerstraße hat die Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Langenberg stattgefunden. Die Christdemokraten stimmten über die Aufstellung ihrer Kandidaten für die Kommunalwahl ab. Als Direktkandidaten treten an (stehe
In der Mehrzweckhalle an der Bentelerstraße hat die Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Langenberg stattgefunden. Die Christdemokraten stimmten über die Aufstellung ihrer Kandidaten für die Kommunalwahl ab. Als Direktkandidaten treten an (stehe

Von KATHARINA WERNEKE

Langenberg (gl). Einmütig hat der CDU-Gemeindeverband Langenberg am Donnerstagabend entschieden, welche Kandidaten er bei der Kommunalwahl im September ins Rennen schicken will. Allen voran steht als Bürgermeisterkandidat Klaus Vorderbrüggen. Sämtliche der 33 stimmberechtigten Mitglieder, die zur Aufstellungsversammlung in die Mehrzweckhalle gekommen waren, votierten für ihn. Ohne Gegenstimmen und allenfalls mit ein oder zwei Enthaltungen wurden die 13 Direktkandidaten für die Wahlkreise gekürt.

Die Fraktions- und CDU-Ortsvorsitzende Monika Düsing konnte rund 40 Teilnehmer willkommen heißen und machte deutlich, warum sie Klaus Vorderbrüggen für den geeigneten Anwärter auf den Bürgermeisterposten hält. Der 51-Jährige habe in den vergangenen sechs Jahren mit seinen kommunikativen, strategischen und menschlichen Qualitäten überzeugt. „Wir brauchen wieder jemanden an der Verwaltungsspitze, der motiviert, begeistert, anspornt, aber auch honoriert und vermittelt“, hob sie hervor. Nicht zuletzt bringe der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der als IT-Unternehmer erfolgreich sei, vielfältige fachliche Kompetenzen mit – angefangen von ökonomischem Handeln bis hin zu Mitarbeiterführung mit.

Dass Vorderbrüggen Projektleitung beherrscht, habe er nicht zuletzt bewiesen, indem er das Co-Working-Space-Projekt am Grünen Weg begleitet und vorangetrieben habe, nannte Monika Düsing im Gespräch mit der „Glocke“ ein Beispiel für die erfolgreiche Arbeit, die die Langenberger CDU bisher geleistet habe.

Nicht nur die Wirtschaftsförderung liege den Christdemokraten in der kleinsten Gemeinde des Kreises Gütersloh am Herzen, vielmehr habe sie sich auch den Themenbereich Mobilität und Verkehrskonzepte auf die Fahnen geschrieben. Allein sieben Anträge habe die CDU-Fraktion dazu in dieser Legislaturperiode gestellt. Darunter etwa den auf Erneuerung des Radwegs an der Bentelerstraße und den entlang der B 55 in Benteler. Insbesondere bezüglich der Verkehrssituation am Merschweg, die großes Gefahrenpotenzial berge, würden die Christdemokraten weiter am Ball bleiben. „Das ganze Gebiet um den Merschweg muss überplant werden“, betonte die Fraktionsvorsitzende.

Damit Familien sich in Langenberg wohlfühlen, bedürfe es entsprechender Bauflächen. Erst kürzlich habe die CDU beantragt, ein neues Wohnbaugebiet in Angriff zu nehmen, dass so etwas wie eine „grüne Mitte“ werden könne. Mehr dürfe sie dazu jedoch noch nicht preisgeben.

 Für den Erhalt des Hallenbads

Langenberg (kaw). Im Rahmen der Mitgliederversammlung zur Kandidatenaufstellung wurde zu dem das Wahlprogramm des Langenberger CDU-Gemeindeverbands vorgestellt.

„Ganz wichtig ist, dass wir das Hallenbad behalten“, nannte Monika Düsing einen wesentlichen Punkt daraus. Auch in Zukunft solle jedes Kind, das die Grundschule verlässt, schwimmen können. Zudem müsse die „hervorragende, breit aufgestellte Arbeit für alle Altersgruppen“ erhalten bleiben, die die DLRG leiste. „Mit Augenmaß, intelligenten technischen Lösungen und Sachkompetenz“ wollen sich die Christdemokraten auch für den Erhalt der Sporthalle der Brinkmannschule einsetzen. Auf der Agenda der CDU steht zudem die Entwicklung neuer Baugebiete, bei denen insbesondere ökologische Aspekte und die Förderung des Miteinanders, zum Beispiel durch Quartiersplätze Berücksichtigung finden sollen. Stark machen will sich die Mannschaft rund um Klaus Vorderbrüggen und Monika Düsing zudem dafür, dass ein Umweltausschuss eingerichtet wird und ein Dorfgemeinschaftshaus entsteht.

Nicht zuletzt drängen die Christdemokraten darauf, dass das Radwegekonzept endlich Fahrt aufnimmt, für dessen Erstellung die Fraktion laut Düsing bereits vor rund zwei Jahren einen Antrag gestellt habe. Was das Vorantreiben der Digitalisierung angeht, schaut sie zuversichtlich nach vorn: „Dafür haben wir unseren eigenen Fachmann: Unseren Bürgermeisterkandidaten Klaus Vorderbrüggen.“ Der kenne sich als IT-Unternehmer bestens auf dem Gebiet aus.

 13 Kandidaten für die Stimmbezirke

Langenberg (kaw). Als Direktkandidaten hat die CDU in Langenberg 13 Bewerber für die Wahlkreise nominiert, die in der folgenden Reihenfolge zudem auf der Reserveliste stehen: Monika Düsing, Klaus Vorderbrüggen, Michael Praest, Helge Uta Rix, Maik Schnatmann, Dominik Haselkamp, Burkhard Grewing, Jürgen Adolf, Renate Große-Wietfeld, Udo Kranz, Jens Beckmann, Jens Alberti und Gerrit Feldmeier. Es folgen auf der Liste – darunter auch neue Gesichter – Alexandra Lewe, Martin Frerich, Dr. Christian Handing, Max Dirkwinkel, Justus Venker-Metarp, Gabriele Fredebeul und Michael Berhorn.

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