Platz im Rennen um Bürgermeisteramt derzeit noch vakant

Mitgliederversammlung der CDU

Langenberg (mfb). „Kommunalpolitik ist per Definition eine Politik des Machbaren“ – diese Ansicht hat Monika Düsing vor 20 CDU Mitgliedern vertreten. Am Mittwochabend hatte der Langenberger Ortsverein ins Café „Zur Linde“ eingeladen. Auf dem Programm stand nicht nur die Vorstandswahl, sondern auch eine Aussicht auf 2020.

„Im kommenden Jahr steht für uns die Kommunalwahl im Fokus“, stellte die Vorsitzende Düsing klar. Die Kandidatenfrage für das Rennen um das Bürgermeisteramt am 13. September ließ Düsing allerdings offen. Die Christdemokraten führten Gespräche mit potenziellen Aspiranten, versicherte die Vorsitzende. Allerdings sei es noch zu früh, Genaueres zu verraten. Bei der vorangegangenen Wahl 2014 war die 52-Jährige selbst als Konkurrentin zu Susanne Mittag angetreten.

Die Vorstandswahl der Langenberger CDU war schnell durchgeführt. Monika Düsing wurde als Vorsitzende bestätigt, Jürgen Adolf als ihr Stellvertreter. Udo Kranz ist weiterhin Schriftführer, und Burkhard Grewing bekleidet auch in Zukunft das Amt des Mitgliederbeauftragten. Lediglich bei den Beisitzern gab es mit Gerrit Feldmeier, eigentlich Vorsitzender der Jungen Union Langenberg, einen Neuzugang. Die weiteren vier Beisitzer sind Jens Alberti, Burkhard Grewing, Margret Reckhaus und Helge Rix, die in ihrer Position bestätigt wurden.

Alle Gewählten werden ihre Ämter in den kommenden zwei Jahren ausüben. Der Vorstand trifft dabei auf eine prall gefüllte politische Agenda. „Innerhalb der nächsten fünf Jahre können die Schulden der Gemeinde Langenberg auf acht bis zehn Millionen Euro anwachsen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Adolf.

Aktuell liege die Schuldenlast bei rund 1,2 Millionen Euro, rechnete Adolf vor. Der rapide Anstieg sei allerdings noch nicht in Stein gemeißelt. Entscheidend sind vor allem Bau- und Sanierungsprojekte, die derzeit zur Diskussion stünden. 

Reichlich Diskussionsstoff vorhanden

Langenberg (mfb). So stehe derzeit in der Schwebe, ob Langenberg einen neuen Feuerwehrstützpunkt bekommt und wie hoch die Kosten für den An- und Umbau des Rathauses ausfallen. Zusätzlich stünden die Brinkmannschule und das Dach der Mehrzweckhalle am Schulzentrum vor aufwendigen Sanierungsarbeiten in Millionenhöhe – gerade Letztere sei teuer. „Es sind jeweils mehrere Lösungen und Wege auf dem Tisch, über die debattiert wird“, berichtete Jürgen Adolf.

Bereits bei der Versammlung der Christdemokraten boten die angesprochenen Themen Stoff für Diskussionen. Den Sorgen um die hohen Kosten stand dabei der Einwand gegenüber, Langenberg als Wohnort attraktiv zu gestalten. Im kommenden Wahlkampf dürften die geplanten Projekte ebenfalls zu angeregten Debatten führen.

 

Herr Frau
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