CDU | Langenberg
 
Presse
22.02.2017, 06:00 Uhr | Die Glocke vom 22. Februar 2017, LISSI WALKUSCH Übersicht | Drucken
CDU: Unmut wegen Straßenbaus
Sitzung der Vorstände


Langenberg (gl). Die Baumaßnahmen an der Hauptstraße sollen ein Ende haben. Das fordern die Langenberger Christdemokraten. Bei einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände der CDUFraktionen der Gemeinde und des Kreises ist das Anliegen nun an die nächsthöhere Stelle herangetragen worden.

  


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„Wir haben uns die Lage hier vor Ort genau erklären lassen“, sagte Dr. Heinrich Josef Sökeland, Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion. Zum ersten Mal in dieser Wahlperiode wurde das zweimal jährlich stattfindende Treffen der Vorstände in Langenberg ausgetragen. Die Lüning Ladenbau GmbH hatte ihre Räume in Benteler zur Verfügung gestellt. Die Langenberger nutzten die Gelegenheit, um mit den Mitgliedern des Kreistags über ihre Anliegen zu sprechen. Auch Landtagsabgeordneter André Kuper war vor Ort. Die Hauptstraße sei derzeit das drängendste Thema, betonte Monika Düsing, Fraktionsvorsitzende der Langenberger CDU. „Wir erleben Unmut nicht nur bei den Anwohnern, sondern vor allem auch bei den Gewerbetreibenden.“ Zwar freue man sich auf das Ergebnis der Bauarbeiten. Dennoch sei man mit der Geduld mittlerweile am Ende.

Sökeland versprach, die Verärgerung über die Baumaßnahme an die Kreisverwaltung, die für die Hauptstraße zuständig ist, heranzutragen. „Wir wollen wissen, warum es stockt“, kündigte er im Vorfeld eine Anfrage für die Sitzung des Kreisausschusses, der am Montag getagt hatte, an. Das Thema wurde im nichtöffentlichen Teil diskutiert.

Auch andere Themen nahmen die CDU-Vorstände in den Blickpunkt, beispielsweise den gerade in Kraft getretenen Landesentwicklungsplan, der laut André Kuper die Kommunen stark bevormundet und eine Erweiterung der Betriebe fast unmöglich macht. Monika Düsing schilderte die Situation vor Ort. Demnach seien neu ausgewiesene Gewerbe und Wohnbauflächen schnell vergriffen gewesen. „Die Leute stehen quasi Schlange“, sagte sie. „Wir müssen mehr für diese kleinen Orte tun“, meinte Sökeland. Als Beispiel nannte er die Firma Nordemann, die gerade von Harsewinkel nach Rietberg umgezogen war, weil sie sich erst dort erweitern konnte. Ebenfalls Thema war der Breitbandausbau. Auf Kreisebene arbeite man bereits gut zusammen. Jetzt gehe es darum, zu schauen, aus welchen Fördertöpfen die Kommunen Gelder abschöpfen könnten, um die Außenbereiche zu erreichen. „In anderen Kommunen gibt es bereits gute Ideen. In Versmold bekommen die ländlichen Haushalte beispielsweise per Funk schnelles Internet“, erklärte Helmut Kaltefleiter von der Kreistagsfraktion.

  

aktualisiert von Team Langenberg, 22.02.2017, 18:45 Uhr

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